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Deutschland-Achter raus, Zeidler im Finale

Frauen-Doppelzweier mit Pia Greiten und Frauke Hundeling überrascht

Der Deutschland-Achter hat das Finale bei der Ruder-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice verfehlt. Im Hoffnungslauf landete das einstige Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes am Freitag abgeschlagen hinter den Niederlanden und den USA auf Platz drei, konnte nur das chinesische Boot hinter sich lassen. Am Sonntag (12.44 Uhr) müssen die Männer vor Steuermann Jonas Wiesen nun im ungewohnten B-Finale an den Start gehen. Oliver Zeidler erreichte das Finale dagegen souverän.

Der in München trainierende und für die RG Germania Frankfurt startende Zeidler (Foto D. Seyb) setzte sich von Beginn an vor das Feld und ruderte seine Führung ungefährdet vor dem Briten Graeme Thomas ins Ziel. Im Finale trifft er auf die versammelte Weltelite, unter anderem wie bei den Europameisterschaften in München, auf Europameister Melvin Twellaar (Niederlande) und Olympiasieger Stefanos Ntouskos (Griechenland).

Alexandra Föster (RC Meschede) hat das A-Finale knapp verpasst. Wie schon so oft in dieser Saison ging sie die 2000 Meter von hinten heraus an, doch reichte ihr mittlerweile schon berüchtigter Endspurt diesmal ganz knapp nicht zum Erreichen des Endlaufes. Um weniger als eine Sekunde geschlagen wurde sie Vierte hinter der Britin Hannah Scott. Neuseeland und Spanien fuhren auf die Plätze eins und zwei. Ihr B-Finale steigt am Sonntag um 12.20 Uhr.

Überraschend erreichten Pia Greiten und Frauke Hundeling im Doppelzweier der Frauen das A-Finale. Die beiden Deutschen, die in München noch im Doppelvierer saßen, fuhren das Rennen von hinten heraus und schafften mit einer starken zweiten Hälfte souverän Platz drei hinter den Niederlanden und Irland. Der neu formierte Doppelvierer der Frauen mit Sophia Krause, Sarah Wibberenz, Tabea Kuhnert und Sophie Leupold verfehlte das A-Finale als Sechste im Halbfinale deutlich und fährt am Samstag (12.36 Uhr) im B-Endlauf.  BL