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Zeidler im Halbfinale. Achter im Hoffnungslauf

Weltmeisterschaft in Racice mit Licht und Schatten

Der Deutschland-Achter hat den Auftakt zur Ruder-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien) verpatzt. Als Vorlaufvierter müssen die Männer des DRV-Flaggschiffs am Freitag (12.45 Uhr) über den ungeliebten Hoffnungslauf versuchen das Finale zu erreichen. Bundestrainer Uwe Bender zeigte sich nach dem Rennen etwas ratlos: . „Das hatte nichts mit dem zu tun, was sie im Training zeigen und auch im Relationsrennen abgeliefert haben. Dann kommt der Wettkampf – und plötzlich ist alles weg“.

Besser machte es Oliver Zeidler. Der Einerruderer erreichte durch Platz zwei im Viertelfinale sicher das Halbfinale, das ebenfalls am Freitag ausgetragen wird. Lediglich den Niederländer Melvin Twellaar musste er an der 1500-Meter-Marke ziehen lassen und nahm dann etwas Tempo raus, um Körner zu sparen. Der Europameister aus den Niederlanden scheint aber das Maß aller Dinge bei diesen Weltmeisterschaften im Einer zu sein. Nach den Eindrücken aus dem Viertelfinale läuft der WM-Titel nur über ihn. Das Halbfinale bestreitet Zeidler am Freitag um 11.26 Uhr unter anderem gegen den Briten Graeme Thomas. Twellaar trifft in dem anderen Lauf auf den Griechen Stefanos Ntouskos und der Norweger Kjetil Borch.

Ebenfalls im Halbfinale steht der Frauen-Doppelzweier mit Pia Greiten und Frauke Hundeling. Die beiden kamen über den Hoffnungslauf zu einem ungefährdeten Sieg. Bei 1000 Meter lagen sie noch knapp hinter den Kanadierinnen, spurteten dann aber an diesen vorbei und gaben die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Das Halbfinale startet am Freitag um 12.16 Uhr.

Vorzeitig abgereist war aus persönlichen Gründen der Männer-Doppelzweier (Berlin) trotz Erreichen des Viertelfinals sowie Leichtgewichts-Einerruderin Marie-Louise Dräger (Schwerin) bei ihrem letzten internationalen Wettkampf. Sie musste vor ihrem Hoffnungslauf am Dienstag wegen Rückenbeschwerden aufgeben. Gar nicht erst gemeldet waren der Doppelvierer der Männer sowie der gesamte Frauen-Riemen-Bereich. Die Frauen hatten sich im Trainingslager mit Corona infiziert und frühzeitig auf einen Start bei der WM verzichtet. BL